Liebes Publikum,

 

Um einen sicheren Theaterbesuch für alle Gäste zu gewährleisten, gelten für den Vorstellungsbesuch nachfolgende Regelungen:| Der Einlass in unser Theater kann nur Personen gewährt werden, die einen Nachweis darüber erbringen, dass Sie vollständig geimpft oder genesen sind.Bitte tragen Sie waehrend des gesamten Theaterbesuchs einen Mund-Nase-Schutz.

 

Für HERAKLES und STÖRFALL gilt 2G+, Testungen vor sind möglich.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Vorstellungsbeginn für alle Vorstellungen 20.00 Uhr

Der Sandmann- eine musikalische Reise

nach E.T.A. Hoffmann

Premiere: 23.Oktober 2021

Regie: Volker Lippmann

Textfassung von Esin Eraydin                                                
nach E.T.A. Hoffmann
Komposition und musikalische Leitung: Daniel Sojunow
Kostüme:Dejan Radulovic
Videokunst: Ensemble
Installation: André Lehnert
 
 
 

Der Sandmann – eine musikalische Reise-

Mit:                                                                                                                                                                                  Nathalie Dudzik,Esin Eraydin,Florian Buchholz,Volker Lippmann, Erasmus Heidegger, Julius Altmann,Erzähler-André Lehnert

 

E.T.A. Hoffmanns Fragen nach unbewussten und unterdrückten Bedürfnissen im menschlichen Miteinander äußern sich in seiner Erzählung „Der Sandmann“ in einer Auseinandersetzung mit der Beziehung von Mensch und Maschine. Welche Sehnsüchte verbergen sich hinter der Schaffung von künstlichen Menschen? Und was offenbaren sie über unser Verständnis von Geschlechterrollen und Liebe?

Die Auswirkungen der heutigen Technik auf die Menschen sind nicht nur  von Vorteil. Die Kinder und Jugendlichen wachsen mit Smartphones und Tabletts auf. Sie werden durch die „technischen Wunder“ wie Facebook, Instagram, Computerspiele in eine unreale Welt hingezogen und werden zu sogenannten  „Computer-abhängigen Menschen“. Die Figur Olympia in E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“ weist auf den „idealen Menschen“ hin, der über keine Emotionen verfügt und gesteuert wird. Das Internet fasziniert die Jugendlichen dermaßen, dass sie dieser Technik vertrauen und ohne sie gar nicht mehr in der Lage sind zu leben. Unser Ziel wäre es, die Jugendlichen darauf hinzuweisen, dass all diese erfundenen sozialen Medien eigentlich nur eine Scheinwelt sind. Die Jugendlichen, die unsere zukünftige Gesellschaft ausmachen, werden immer mehr von Maschinen abhängig, und können ohne sie kaum noch existieren. Der von der „unglaublichen Technik“ gesteuerte Mensch verliert immer mehr an Emotionen und Wahrheitsgefühl. Das Stück soll darauf aufmerksam machen, dass der Mensch kein Roboter wie Olympia ist, sondern Gefühle hat, Fehler machen darf und nicht „perfekt“ sein muss. Die Medien, die von den Kindern und Jugendlichen wie eine reale Welt gesehen werden, sind eine Imagination, die es eigentlich nicht gibt! E.T.A. Hoffmanns weltberühmtes Schauermärchen thematisierte schon im 18. Jahrhundert das Verhältnis von Mensch und Maschine.

Der Sandmann, auch Abiturthema 2020/21 in NRW wie schon „Nathan der Weise“, den das Theater Tiefrot im letzten Jahr sehr erfolgreich, aufgeführt hat, soll in der  von der Autorin Esin Eraydin eigens für das Theater Tiefrot erarbeiteten Bühnenfassung  nicht NUR die Aufmerksamkeit der Schüler auf dieses wichtige Stück Weltliteratur wecken. Eine für diesen Text eigens vom  Pianisten Daniel Sojunow komponierte Musik  mit vielen von den Schauspielern gesungenen Songs wird live zu hören sein, unterstützt von Videoarbeiten, die für diese Aufführung erstellt wurden, denn das immer  wiederkehrende Motiv der Augen steht hier als wichtiges Symbol für Vermischung von Wirklichkeit und Wahn.

 

 

...wer ist der Mensch?Und wer ist die Puppe?Am Anfang weiß man die acht, teils fantastisch gekleideten Gestalten, nicht so recht zu unterscheiden.Hinter Gazevorhängen verharren sie starr auf der Bühne, und die Zuschauer blicken hinunter, wie auf den Grund eines surrealen Schaukastens...jetzt hatte das Grusical "Der Sandmann" Premiere im Theater Tiefrot.Atmosphärisch gerät das Nachtstück reloaded dicht und verführerisch...dem Premierenpublikum gefällts: Riesenjubel und Bravorufe

 

Kölnische Rundschau 26.10.2021

Störfall

theatrales Gedankenspiel mit Kommentarfunktion nach Christa Wolf

Premiere:26.11.2021

Regie/ Videokunst/ Programmierung: André Lehnert

 

 

theatrales Gedankenspiel mit Kommentarfunktion nach Christa Wolf

 

Die multimediale Inszenierung aus Hörspiel, Schauspiel, Tanz und Videokunst handelt von zwei Störfällen an einem Tag: Reaktorunglück und Gehirn-OP. Es entfaltet sich ein innerer Monolog, der in eine lustvolle Suche nach unserer Verantwortung als Menschen führt. Das Stück spannt den Bogen bis in die heutige Klimakrise. 
Die Zuschauer:innen können ihre Gedanken mit dem eigenen Smartphone vor Ort live auf die Bühne schicken und so das Geschehen mitgestalten.
Sind wir bereit, alles zu ändern, nur weil heute so ein ... ?

 

 

Besetzung:

 

Choreografie/ Tanz/ Schauspiel: Paula Scherf

Regie/ Videokunst/ Programmierung: André Lehnert
Idee: Hansgünther Heyme + disdance project
Produktion: disdance project gUG

 

mehr Informationen: disdanceproject.de/stoerfall

 

 

 

 

"Ein großartiger, nachdenklicher Text vom Band, eine überzeugende Bebilderung durch eine Tänzerin sowie eine Video- und Sound-Collage - und dazu Live-Kommentare aus dem Publikum. Ein großer Abend im kleinen Theater Tiefrot."

Theater-Pur | Dietmar Zimmermann

 

 

 

http://theaterpur.net/theater/schauspiel/2021/12/k-tiefrot-stoerfall.html

 

"Das ist kein gutes, das ist grandioses Theater.”

„Das Ungeheuerliche, die Bedrohung des Nicht-Wissens zu vermitteln, ist Aufgabe eines einzigen Menschen. Und der Tänzerin und Choreografin Paula Scherf gelingt das brillant…”
 
„Scherf und Lehnert gelingt hier ein Stück in einer passenden Umgebung, das mehr als fesselt. Wenn es in diesem Jahr nicht mindestens über eine Nominierung für den Kölner Theaterpreis hinausgeht, muss Schiebung im Spiel sein. Dringende Besuchsempfehlung."

 

O-Ton Magazin | von Michael S. Zerban

 

 

https://o-ton.online/aktuelle_auffuehrung/o-ton-koeln-stoerfall-zerban-211127/

 

„Die kritische Situation für einen nahestehenden Menschen und die Frage nach den Auswirkungen des Reaktorunfalls vernetzen sich zu einem unkontrollierbaren Sinnen-GAU, der die Dämme des Verstands überflutet.”


„… die Performance erschöpft sich nicht im Monolog. Mittels Freischaltung in den Theater-
Server erhalten die Zuschauer:innen Möglichkeiten, sich in das Stück einzubringen.
Fragestellungen auf einer transparenten Leinwand fordern zur Interaktion auf…”


„Neben einer progressiven Dramaturgie begeistert die Inszenierung durch das Spiel: Paula Scherfs durchdringende Mimik und ihr graziler Tanz übersetzen die Schreie einer erschütterten Seele nach Demut im Angesicht eines kosmischen Mysteriums namens Leben.”

 

Choices | von Thomas Dahl

 

 

CHOICES ab 20.12.21

HERAKLES des Euripides

Theatrale • Video • Installation

9 Glotzen – 2500 jährige griechische Tragödie – 45 Minuten

am 06.,07.,und 08. Januar 2022

jeweils um 12h | 14h | 16h | 18h | 20h | 22h

von Hansgünther Heyme und disdance project

 

 

Während Herakles in den Hades hinabsteigt, um den Höllenhund zu bezwingen, tötet Lykos den rechtmäßigen Herrscher von Theben Kreon und schwingt sich selbst zum Tyrannen auf. Nun will er Herakles‘ Frau Megara und die gemeinsamen Söhne töten. Als Retter in letzter Minute erscheint Herakles, der tot geglaubte Held. Doch im Auftrag Heras treibt ihn Göttin Lyssa in den Wahnsinn. Die Tragödie nimmt ihren Lauf …
Im Bühnenbild einer Glotzen-köpfigen Installation, interagieren die Protagonist*innen von Bildschirm zu Bildschirm. Es entsteht eine eigenwillige Ästhetik und Erzählweise - eine hybride Form aus Theater und Videokunst. Ein außergewöhnliches Experiment, welches eine neue Wahrnehmung ermöglicht und der Modernität des euripideischen Denkens Ausdruck verleiht.
Die Radikalität des euripideischen Textes ist einzigartig. Die Welt der Götter, die attische Demokratie wird
hinterfragt – eine neue Welt dämmert und will geformt sein.


„Der Verfall der brutalen Sicherheit, dass die Welt von den Göttern beherrscht wird, die in das absolute
Desaster rutscht, zeigt uns für heute: Der Himmel ist leer. Wir müssen handeln. Es macht niemand für uns.
Das ethische Postulat– es liegt in der Hand des Menschen. Welche Aufgabe! Welche Herausforderung!” (Heyme)

"Die innovative Arbeit ist eine spannende Erfahrung ...
eine multimediale Installation, die bisweilen an die Arbeiten von Wolf Vostell erinnert." (Theater pur)

"Die archaische Wucht der Geschichte ...
trifft auf eine hochmoderne, technisch anspruchsvolle Ästhetik.” (NRW Theatermail)

 

 

 

 

Mehr Informationen: disdanceproject.de/herakles

 

Besetzung: 
Textfassung | Regie | Ausstattung: Hansgünther Heyme
Videokunst: André Lehnert
Kostümwerkstatt: Esther Kusche
Musik & Sounds: Ludwig van Beethoven | Volk der Lobi | Emil Lehnert 
Wissenschaftliche Mitarbeit: Prof. Dr. Hellmut Flashar
Konzeption | Produktion | PR: disdance project gUG 2020-22

Herakles: André Lehnert        
Amphitryon | Theseus: Thomas Hupfer
Megara | Iris | Lyssa | Lykos | Bote: Paula Scherf
Chor: Hansgünther Heyme


Förderer: Kulturamt der Stadt Köln | NRW Kultursekretariat Wuppertal | Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW | Rheinenergie Stiftung Kultur

 

 

Hygienekonzept: disdanceproject.de/herakles#hygienekonzept

Josef und Maria 

von Peter Turrini

Wiederaufnahme-Premiere: 16.12.2021

Römerpark Ensemble präsentiert

 

Peter Turrini: Josef und Maria

Ein Märchen für Erwachsene nicht nur zur Weihnachtszeit

Regie:  Jürgen Albrecht

Maria:  Brigitte Oessling

Josef:  Thomas Krutmann

Heiligabend nach Ladenschluss, die letzten Kunden sind mit Geschenken

nach Hause geeilt. Jetzt beginnt für die Putzfrau Maria die Schicht; im

Personalraum begegnet sie Josef, dem Mann von der Wach- und

Schließgesellschaft.Zunächst zögernd erzählen sie einander aus ihrem Leben.

Komisches mischt sich mit Tragischem, Gegenwart mit Vergangenheit,

Härte mit Sentimentalität;

Zwei ältere Menschen an Heiligabend mitten in der Warenpracht eines

Kaufhauses: übriggeblieben, lächerlich, wenn da nicht die Liebe wäre…

Regie:Jürgen Albrecht

               Sylvester Special "Der Kontrabaß"                                                       von Patrick Süskind                              

mit Volker Lippmann und Sekt und Selters!

31.12.2021

Regie:Hansgünther Heyme

Der Kontrabaß

von Patrick Süskind

 

Presse: "traumhaft sicher wandelt der exzellente Lippmann virtuos auf dem schmalen Grat zwischen Komik und Tragik. Großartig !" Kölnische Rundschau

 

 

Regie: Hansgünther Heyme

 

 

Flyer:mustafist

 

 

 

"Das Instrument ist nicht gerade handlich, der Kontrabass ist mehr, wie soll ich sagen, ein Hindernis als ein Instrument. Das können Sie nicht tragen, das müssen Sie schleppen.....
Ich hatte mal einen Onkel, der war ständig krank und hat sich ständig beklagt, dass keiner sich um ihn kümmert, so ist der Kontrabaß."

 

 

 

 

Theater Tiefrot

Dagobertstraße 32

50668 Köln

 

0221 4600911

info@theater-tiefrot.de

 

 

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Premiere -Uraufführung

Der Sandmann - eine musikalische Reise

23.Oktober 2021

 


Nach E.T.A. Hoffmann

Bühnenfassung von Esin Eraydin

Regie: Volker Lippmann

 

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Wiederaufnahme

Störfall 

Theatrales Gedankenspiel mit Kommentarfunktion

10.-13. Februar 2022

 
von disdance project
nach Christa Wolf

Regie: André Lehnert & Paula Scherf

 

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Premiere-Wiederaufnahme

Josef und Maria

12.Dezember 2021

 
von Peter Turini

Regie: Jürgen Albrecht 

 

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Silvester  Special mit Sekt und Selters

Der Kontrabaß

31. Dezember 2021

 

Von Patrick Süskind

Regie: Hansgğnther Heyme

Mit: Volker Lippmann

 

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HERAKLES des Euripides

Theatrale • Video • Installation

06.Januar 2022

 

von Hansgünther Heyme und disdance project

 

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