"Der sechste Gang"

von Nele Beckmann 

PREMIERE 19.06.2021

Regie:Maik Gisbert

                                                
 
 
Well done, medium oder blutig?
 

Der sechste Gang. Kein Krimi-Dinner (Konzept/ Regie: Maik Giesbert, Konzept/ Skript: Nele Beckmann) ist ein experimentelles Kammerspiel der Silberrücken Productions, dem jüngsten Sprössling des GORILLA Ernährungstheaters. Das Stück kann wie ein Buffet genossen werden. Von allem etwas und von allem zu viel. Es ist Gedankenfutter, Henkers-Mahlzeit, Sozialkritik und Wahrnehmungsschulung. Zärtlich und brutal. Und garantiert jenseits von „Gut und Böse“ oder „Falsch und Richtig“.

Wenn sich sonst nichts deckt, wird der Tisch gedeckt.

Während des Stücks treffen sich fünf ehemalige Schulfreundinnen (Britta Sensenschmidt, Julia Korst, Luisa Hegge, Stephanie Volt, Nele Beckmann), wie wohl so viele, denen die gemeinsamen Hobbys abhanden gekommen sind, zum Essen. Der Ort dieses ritualisierten Gelages rotiert: Diesmal versammeln sich die Frauen in Hannahs Frankfurter IN-Wohnung. Ihrer Tradition entsprechend bereitet jede der Fünf einen Gang für das Menü vor. Was als Kompromiss gedacht ist, birgt viel Konfliktpotenzial. Denn so unterschiedlich, wie die Frauen leben, so unterschiedlich ernähren sie sich auch. Ihre Suche nach Moralität, Spiritualität und Identität zeigt sich besonders in ihren Ernährungsweisen, die sie daher krankhaft thematisieren. Bis sie sich überfressen haben. An einander, an der Welt, an ihrer eigenen Doppelmoral. 

Sag mir was du isst, ich sag dir, wer du bist. 
Wer du gern wärst. 
Wer du vorgibst  zu sein. 

 

    PREMIERE

"Witwen"

25.06.2021

Regie: Ulrike Lösch-Will

                                                
 
Ein Theaterabend für drei Witwen, zwei Sargträger und eine Geige.
 
Mit: Christine Kättner, Christina Knebel, Bettina Muckenhaupt, Alexander Eger, Nikolas Will.
 
Regie Ulrike Lösch-Will
Ausstattung Regina Rösing
 
Mit Texten von F. Kusz,  H.Grönemeyer, R.Reiser.
 

 

                                                

OPEN AIR SOMMERTHEATER IM GARTEN VOM HOTEL HOPPER

WIEDERAUFNAHME-PREMIERE

"Der eingebildete Kranke" von Molière 

10.07.2021

Regie:Volker Lippmann

Kritik vom 19.08.2020

Norbert Raffelsiefen

Kölner Stadt Anzeiger

OPEN AIR SOMMERTHEATER IM GARTEN VOM HOTEL HOPPER

Neuinszenierung

"Der Diener zweier Herren " von Carlo Goldoni

AUGUST 2021 

Regie: Volker Lippmann

 

 

Regenregelung Sommertheater

 

Bei Regen sieht es wie folgt aus:

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“

Die Aufführungen finden bei allen Wetterlagen statt.

 

Bei schlechtem Wetter kann der Beginn der Veranstaltung verschoben oder eine

begonnene Veranstaltung unterbrochen werden.

 

Wetterbedingte Absagen erfolgen grundsätzlich erst kurz vor Aufführungsbeginn am Veranstaltungsort.

Eine eventuelle Absage wird im Internet bekanntgegeben.

 

Bei Abbruch einer Aufführung ist die Rückgabe der Eintrittskarten nur möglich,

wenn weniger als 35 Minuten gespielt wurde.

 

Der Kunde hat in diesem Fall Anspruch auf Erstattung des Kartenpreises oder – soweit möglich – auf Umtausch der Karten für eine

andere Aufführung oder eine hierfür besonders festgesetzte Ersatzaufführung.  

 

 
 

Uraufführung

Der Sandmann - eine musikalische Reise

 nach E.T.A. Hoffmann

Premiere September 2021

                                                
 
Mit: Sarah Klose, Esin Eraydin, Niklas Grüber, Bernd Capitain, Julius Altmann, Volker Lippmann.
 
Bühnenfassung: Esin Eraydin
Komposition und musikalische Leitung: Daniel Sojunow
Video:  Uwe Schæfer     Julius Altmann
Regie: Volker Lippmann
 

Der Sandmann – eine musikalische Reise-

nach E.T.A. Hoffmann 

E.T.A. Hoffmanns Fragen nach unbewussten und unterdrückten Bedürfnissen im menschlichen Miteinander äußern sich in seiner Erzählung „Der Sandmann“ in einer Auseinandersetzung mit der Beziehung von Mensch und Maschine. Welche Sehnsüchte verbergen sich hinter der Schaffung von künstlichen Menschen? Und was offenbaren sie über unser Verständnis von Geschlechterrollen und Liebe?

Die Auswirkungen der heutigen Technik auf Jugendliche sind nicht nur  von Vorteil. Die Kinder und Jugendlichen wachsen mit Smartphones und Tabletts auf. Sie werden durch die „technischen Wunder“ wie Facebook, Instagram, Computerspiele in eine unreale Welt hingezogen und werden zu sogenannten  „Computer-abhängigen Menschen“. Die Figur Olympia in E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“ weist auf den „idealen Menschen“ hin, der über keine Emotionen verfügt und gesteuert wird. Das Internet fasziniert die Jugendlichen dermaßen, dass sie dieser Technik vertrauen und ohne sie gar nicht mehr in der Lage sind zu leben. Unser Ziel wäre es, die Jugendlichen darauf hinzuweisen, dass all diese erfundenen sozialen Medien eigentlich nur eine Scheinwelt sind. Die Jugendlichen, die unsere zukünftige Gesellschaft ausmachen, werden immer mehr von Maschinen abhängig, und können ohne sie kaum noch existieren. Der von der „unglaublichen Technik“ gesteuerte Mensch verliert immer mehr an Emotionen und Wahrheitsgefühl. Das Stück soll darauf aufmerksam machen, dass der Mensch kein Roboter wie Olympia ist, sondern Gefühle hat, Fehler machen darf und nicht „perfekt“ sein muss. Die Medien, die von den Kindern und Jugendlichen wie eine reale Welt gesehen werden, sind eine Imagination, die es eigentlich nicht gibt! E.T.A. Hoffmanns weltberühmtes Schauermärchen thematisierte schon im 18. Jahrhundert das Verhältnis von Mensch und Maschine.

Der Sandmann, auch Abiturthema 2020/21 in NRW wie schon „Nathan der Weise“, den das Theater Tiefrot im letzten Jahr sehr erfolgreich, aufgeführt hat, soll in der  von der Autorin Esin Eraydin eigens für das Theater Tiefrot erarbeiteten Bühnenfassung  nicht NUR die Aufmerksamkeit der Schüler auf dieses wichtige Stück Weltliteratur wecken. Eine für diesen Text eigens vom  Pianisten Daniel Sojunow komponierte Musik  mit vielen von den Schauspielern gesungenen Songs wird live zu hören sein, unterstützt von Videoarbeiten, die für diese Aufführung erstellt wurden, denn das immer  wiederkehrende Motiv der Augen steht hier als wichtiges Symbol für Vermischung von Wirklichkeit und Wahn.

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

Mondphasen(Ages of the Moon) von Sam Shepard

Premiere April 2021

Die Vorstellungen "Mondphasen" müssen wegen der Coronakrise leider vorerst entfallen

Regie:Michael Lippold

Mit: Bernhard Bauer und Axel Gottschick

Deutschsprachige Erstaufführung von "Mondphasen" (Ages of the Moon) von Sam Shepard.

 

Die beiden Protagonisten im Stück, Ames und Byron, zwei ältere weiße Männer, treffen sich nach Jahrzehnten wieder. Ames wurde von seiner Frau, die er betrogen hat, rausgeschmissen und hat verzweifelt Byron, seinen besten Freund aus alten Tagen, angerufen. Jetzt sitzen sie irgendwo im Nirgendwo auf einer Veranda, trinken Whiskey und warten auf die bevorstehende Mondfinsternis... 

Vereinzelung und Vereinsamung sind Gefühle, die wir gerade in Zeiten der Pandemie besonders deutlich spüren können und die auch Menschen trifft, die das Gefühl des Alleinseins vorher nicht kannten.

 

 Unterstützt durch den IFM e.V. und durch die Stadt Köln

 

 

 

Nathan der Weise

Wiederaufnahme-Premiere 14. April 2021

Die Vorstellungen "Nathan der Weise" müssen leider aufgrund der Coronakrise entfallen.

Regie: Volker Lippmann

Mit: Christine Kättner, Esin Eraydin, Johanna Giraud, Bernd Capitain, 

Florian Buchholz,Şenol Yağcı, Julius Altmann, Volker Lippmann

 

 

 

„Das Publikum des mit Zuschauern überfüllten Theaters war schier aus dem Häuschen und gab mehr als nur stürmischen Applaus.“ (Theater Pur 11.2009)

„Eine großartige Leistung und ein flammender Appell an die Toleranz und gegen den Rassismus“ (Kölnische Rundschau 06.11.2019)

Dies schrieb die Presse und des großen Erfolges wegen: Ab dem 28. Oktober nun zum dritten Mal in einer Neuinszenierung im Theater Tiefrot zu sehen:

NATHAN DER WEISE von G.E. Lessing

Regie: Volker Lippmann

Nach über zweihundert Jahren hat dieser geniale Theatertext nichts an Bedeutung verloren. Desto wichtiger ist es, nicht aufzuhören, die Worte der berühmten Ringparabel zu verinnerlichen. Denn diese Erde braucht endlich Frieden, Toleranz und Gerechtigkeit! Und wer hat diese Dichtung weltumspannender und dramatischer auszudrücken gewagt als G.E. Lessing mit seinem Jahrhundertwerk! 

 

 

Ein fesselndes Verhängnis

Premiere - Uraufführung

18.09.2020

Regie: Marcus  M. Mies

 

 

 Eine Komödie von Marcus M. Mies

 Mit: Julia Karl, Ursula Wüsthof, Jörg Kernbach, Marcus M.Mies, Florian Buchholz,Andreas Strigl

                                                                                    Technik:Michael Waglewski

 

 Robert W. Neidig, exorbitant überzeugter Paarcoach 

 und mittelmäßig begabter Buchautor fragwürdiger Beziehungsratgeber und Maggy Muschwar-Neidig, zeitlebens brillante Ehefrau seinerseits & Managerin der bisher noch ausgebliebenen  Karriere, 

die abgesehen davon, zu kleineren Eifersuchtsanfällen neigt, pflegen ihr, oder besser gesagt -sein-  allabendliches Ritual vor dem Zubettgehen. 

Das kinderlose Ehepaar befindet sich mal wieder mitten in einem gewaltigen Sermon über den neuesten Buchtitel als die existentielle Frage aufkommt, wer denn das Licht im Flur ausgemacht hat. Düstere Wolken im Paradies schweben über das sonst so harmonisch ausgerichtete Ehebett.

Bei den Neidigs klemmts; und zwar gewaltig.

Als sich im fesselndsten Moment ungewöhnlichsten Streitaustausches über seine ominösen Schriften, u.a. den negativ-Kassenschlager „Schwangerschaft und trotzdem Sex“, noch unangemeldeter Besuch ankündigt, der skurriler nicht sein könnte, und da ein Gast für gewöhnlich selten alleine kommt, ist das Chaos perfekt. Schnell entwickelt sich ein unwillkürlicher Parforceritt par excellence in der Pleiten, Pech und Pannen vorprogrammiert sind. Ein Missverständnis jagt das Nächste. Und ein Gast, den Anderen.

 

Eine zackige Achterbahnfahrt menschlicher Abgründe und deren Höhepunkte, in einzigartiger Humoristik.

 

 

 

Kritik vom 23.09.2020

Barbro Schuchardt

Kölnische Rundschau

 

Foto: Frank Röttgen

Frida Kahlo -Erinnerung an eine offene Wunde

Die erlassenen Hygienevorschriften werden bei uns selbstverständlich erfüllt

06.06.2020

Premiere-Wiederaufnahme

Die erlassenen Hygienevorschriften werden bei uns selbstverständlich erfüllt

Frida Kahlo war schon zu Lebzeiten eine Legende in Mexiko. 

Heute ist sie weltweit Kult, Mythos und Stil-Ikone. 

 

Man nennt sie die „Malerin der Schmerzen“ und sagt, dass sich in ihren Bildern „die Ölfarbe mit dem Blut ihres inneren Monologs mischt“. 

 

Frida Kahlo sagte, dass sie in ihrem Leben von zwei Unfällen getroffen wurde: der erste war ein Verkehrsunfall, der ihren Körper verstümmelte, der zweite war die Begegnung mit Diego Rivera, den sie heiratete und mit dem sie eine turbulente und einzigartige Liebe verband. 

 

Die Textcollage dieses Theaterstücks erzählt die faszinierende Lebens- und Leidensgeschichte der berühmtesten Malerin Mexikos und lässt Frida Kahlo in ihren Briefen und Tagebucheintragungen selbst zu Wort kommen. 

 

So offenbart sich dem Zuschauer die Phantasie und Poesie dieser außergewöhnlichen Malerin und Persönlichkeit auch in ihren Texten. Humorvoll, berührend und leidenschaftlich lässt Frida Kahlo uns an ihrem Seelenleben teilhaben. 

 

„Vergesst mich nicht.“ Frida Kahlo

 

Die Briefe stammen aus dem Buch: 

„Frida Kahlo, Jetzt, wo Du mich verlässt, liebe ich Dich mehr denn je“, Briefe und andere Schriften, herausgegeben und mit einem Vorwort von Raquel Tibol, aus dem Spanischen und Englischen von Lisa Grüneisen und Jochen Staebel, Schirmer Mosel Verlag München

 

Die Gedichte stammen aus dem Buch: 

„Blicke, die ich sage, Frida Kahlo, das Mal- und Tagebuch“, Renate Kroll, Reimer Verlag 

 

Idee, Konzept und Realisation: Juliane Ledwoch

 

Mit: Juliane Ledwoch

 

Produktionsassistenz: Maria Ledwoch

 

Video: André Lehnert

 

Licht:  Andreas Beyelschmidt

 

Sound-Design: Lothar Segeler

 

Fotos: Armin Zedler

  

 

 
 
Kölnische Rundschau vom 17.01.2020

Wer hat Angst vor Virginia Woolf

Premiere-Neuinszenierung am 07.03.2020

Regie und Bühne: Volker Lippmann

Kostüm: Dejan Radulovic

Fotos: Frank Röttgen

 

 

Albees Stück ist das böseste, garstigste, schrecklichste Theaterstück. Aber solche Kritik bleibt nur die halbe Wahrheit, wenn man nicht ergänzt: es ist auch das aufrichtigste, lauterste, wunderbarste. Das seien Aushängeschilder, die einander verdecken? Ja. So ist das Stück. Widerlich und faszinierend. Schockierend und läuternd. . Michaelis

 

Dauer: ca. 110 Minuten (ohne Pause)

Mit: Julia Karl, Esin Eraydin, Florian Buchholz, Volker Lippmann.

 

PRESSESTIMMEN:„Starke Schauspieler an einem heftigen Theaterabend“ Kölner Stadt Anzeiger, JD„...eine eindrucksvolle Inszenierung von beklemmender Intensität.“ Kölnische Rundschau, BS„Ganz starker berechtigter Beifall für ein Kammerspiel, das man sich nicht entgehen lassen sollte,gerade weil es so leicht daherkommt und so tief trifft.“ A. Kohl, Freie Presse

 
 

CHOıces -Florian Holler

Theater Tiefrot

Dagobertstraße 32

50668 Köln

 

0221 4600911

info@theater-tiefrot.de

 

 

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Premiere  

Der sechtse Gang

Am 19.06. 2021

 

von Nele Beckmann

Regie: Maik Gisbert

 

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Premiere 

Witwen

Am 25.06.2021

 

mit Texten von F. Kusz,

H. Grönemeyer, R. Reiser

Regie: Ulrike Lösch-Will

 

 

 

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Premiere

Mondphasen

Juni 2021

 

Von Sam Shepard

Regie: Michael Lippold

 

 

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Premiere

Wiederaufnahme

Der eingebildete Kranke

AM 10.07.2021

 

Von Moliére

Regie: Volker Lippmann

 

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Neuinszenierung

Der Diener zweier Herren

August 2021

 
von C. Goldoni

Regie: Volker Lippmann

 

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Premiere -Uraufführung

Der Sandmann - eine musikalische Reise

September 2021


Nach E.T.A. Hoffmann

Bühnenfassung von Esin Eraydin

Regie: Volker Lippmann

 

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