Die kahle Sängerin

von Eugène Ionesco

 

 

Mit: Nathalie Dudzik, Julia Karl, Juliana Wagner, Ursula Wüsthof, Lina Zaraket & Volker Lippmann

 

Regie I Bühne I Konzept: Julia Karl

 

Lichtdesign: Andreas Beyelschmidt 

Fotos: Kilian Klinkenberg

 

 

Premiere: 27.April 2019

 

Termine:

16.,17.,18.Mai 2019

20.,21.,22.,23 Juni 2019

 

Bevor Ionesco ’Die kahle Sängerin’ geschrieben hatte, wollte er kein Dramatiker werden. Er wollte schlicht und ergreifend Englisch lernen und kaufte sich ein englisches Lehrbuch. Er schrieb die Sätze ab, um sie auswendig zu lernen. Er lernte zwar kein Englisch, aber er stieß auf "erstaunliche Wahrheiten".

 "Ich wollte meinen Zeitgenossen wesentliche Wahrheiten mitteilen, die mir das Konversationslehrbuch bewußtgemacht hatte". Der Text führte ihm das ’Reden, ohne etwas zu sagen’ vor Augen, das Reden, ohne Persönliches zu sagen.

Und so verselbstständigte sich der Text, Figuren wurden eingeführt, ohne zu wissen ob es sie wirklich gegeben hat, oder ob sie irgendeiner Phantasie entsprangen.

 

„"Ich stellte mir vor, so etwas wie die Tragödie der Sprache geschrieben zu haben. Bei der Aufführung überraschte es mich ziemlich, als ich die Zuschauer lachen hörte.

(…).” Eugene Ionesco

 

 

Mr. & Mrs. Smith haben Mr. & Mr. Martin zum Essen eingeladen, diese kommen unangemeldet vorbei.

Während die Gastgeber den Raum verlassen um sich den Gästen in Galakleidung zu präsentieren,

erkennt das Ehepaar Mr. & Mrs. Martin, wie sonderbar, und in welchem Zusammenspiel, sie sich bereits zu kennen scheinen, dass sie wohl eine gemeinsame Tochter haben und sogar im gleichen Bett schlafen. Das Dienstmädchen Mary, ist eigentlich Sherlock Holmes und ein Überraschungsgast der sich zum Scherz dreiviertelstunden vor der Tür versteckt hielt, würde gerne seiner Arbeit nachgehen. Ausser einem Magenbrennen hat dieser aber auch heute wieder nichts zu löschen und bleibt für kurze Geschichten über Schnupfen und Hunde in  geselliger Gesellschaft der Anwesenden. 

Bizarr, lächerlich, absurd und urkomisch....

 

Die kahle Sängerin ist eines der bekanntesten absurden Theaterstücke und wurde 1950 in Paris uraufgeführt.

 

Jazz Konzert - Mahan Mirarab Trio

Mahan Mirarab Trio

 

”Persian side of jazz”

Mahan Mirarab: Gitarre, Fretless-Gitarre

Martin Berauer: Bass

Amir Wahba: Percussion 

 

 Mahan Mirarab, geboren im Iran, ist ein Gitarrist der sich durch seine breitgefächerten musikalischen Stile in Europa innerhalb kurzer Zeit einen Namen gemacht hat. Mit dem Schwerpunkt Weltmusik beherrscht er abseits der Gitarre auch exotischere Seiteninstrumente, wie z.B. die im Orient bekannte Fretless Gitarre, Oud und Tar.

Er lebt seit 2009 in Wien und begann dort seine europäischen Aktivitäten mit dem Trio Projekt „Persian side of Jazz" und veröffentlichte sein erstes Album. Anschließend folgten zahlreiche Projekte mit diversen Künstlern, die durch sein Spiel auf ihn aufmerksam wurden.

 

Das Neue Testament nach Klaus Kinski

 

Regie: Uwe Melchert 

Jesus: Christian PolenzkyErzähler: Uwe Melchert 

(eine dramatisch-szenische Lesung) 

Klaus Kinski (1926-1992) – das „Enfant terrible“ des deutschen Films, Exzentriker par excellance, ein Schrecken für jeden Regisseur und bekannt für seine Ausraster bei Interviews und Talk-Shows. So kennen wir ihn – so lieben wir oder hassen wir ihn. 

Eine völlig andere Seite seines Charakters offenbart der Text „Das Neue Testament nach Klaus Kinski“ oder „Jesus Christus Erlöser“. Ein Text, an dem Kinski seit den 1950er Jahren immer wieder arbeitete – Bibeltexte auswählte, verwarf, neu überarbeitete und von ihm eingefügte Textpassagen mit für die damalige Zeit aktuellen Bezügen, die allerdings an Aktualität bis heute nichts verloren hat. Sozusagen Allgemeingültiges vermitteln. Grundlage für dieses Stück war für Kinski die Bibel – außergewöhnlich und schwer nachvollziehbar, wenn wir die bekannte Kinski-Schablone von Exzentrik und fast krankhaftem Egomanentum zugrunde legen. 

Das Stück „Das Neue Testament nach Klaus Kinski“ vermittelt ein sensibles und zaghaftes Herantasten an den Bibeltext, um dem Zuschauer und Zuhörer in die Geschichte Jesu einzuführen, von der Bergpredigt bis zur Kreuzigung. Ein Großteil des Textes ist direkt aus dem Neuen Testament entnommen, insbesondere werden Reden Jesu verwendet. Das Stück beginnt mit den Worten „Gesucht wird Jesus Christus“, aus der Perspektive einer polizeilichen Suche nach Jesus Christus. Kinski wechselt die Perspektive mehrmals und lässt neben Jesus auch andere Personen aus Jesu Umfeld zu Wort kommen. Kritische Passagen behandeln das damalige Establishment, Kirchen, Parteien und den damals viel diskutierten Krieg in Vietnam (heute: Syrien, Afghanistan). 

Der Text wurde von Kinski als Solo-Programm konzipiert und sollte 1971 als Welttournee in Deutschland starten. Schon bei der Premiere kam es kurz nach Beginn der Vorstellung zu heftigen Tumulten: Einige Zuschauer pöbelten Kinski an, Zwischenrufe erfolgten – man erwartete den üblichen, ausfallenden Kinski. Die Störungen führten dann wirklich zu einem Ausraster Kinskis gegenüber dem Publikum. Er verließ die Bühne und begann nach mehr als einer Stunde die Vorstellung erneut und gab nun das gesamte Stück vor einem kleinen Teil des verbliebenen Publikums. Eine zweite Vorführung verlief ohne Probleme. 

(Aufführungsrechte: Florian Geyer Produktion, Hamburg) 

 

 

 

 

 

ENIGMA

 

 

ENIGMA Schauspiel von Éric-Emmanuel Schmitt
 
Produktion: Theater Kammerspielchen Solingen Es spielen: Edmund Willms und Stephan Tacke-Unterberg Regie: Marc Ossenbrink
 
Der preisgekrönte Schriftsteller Abel Znorko (gespielt von Edmund Willms) lebt zurückgezogen auf der norwegischen Insel Rösvannoy. Anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Buches gewährt er dem Lokalredakteur Erik Larsen (gespielt von Stephan Tacke-Unterberg) eines seiner seltenen Interviews. Diese Ausnahme hält Znorko jedoch nicht davon ab, dem jungen Schreiberling seine Verachtung gegenüber Journalisten deutlich spüren zu lassen, und so muss sich auch Larsen so manche Beleidigung an den Kopf werfen lassen. Mehrfach will dieser das Interview vorzeitig abbrechen, doch Znorko hindert ihn am Gehen.  Allerdings scheint sich auch Larsen mit ganz bestimmten Hintergedanken auf dieses Interview eingelassen zu haben - und so wird "Enigma" schon bald zu einem wechselseitigen "Katz-undMaus"-Spiel mit vielen überraschenden Wendungen. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit helfen beiden Protagonisten die "Enigma-Variationen" des Komponisten Edward Elgar, um eine Enthüllung nach der anderen zu wagen - mal schleichend, mal brutal. 
 
"Enigma" ist ein unterhaltsames, mitreißendes Psycho-Duell zweiter Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und doch durch ein gemeinsames Schicksal miteinander verbunden zu sein scheinen.
 
Zum Autor:
Éric-Emmanuel Schmitt ist heute einer der weltweit meistgelesenen und meistgespielten französischsprachigen Autoren. 1960 geboren, wird der an der Pariser Elitehochschule École Normale Supérieure ausgebildete Lehrbeauftragte und Doktor der Philosophie zunächst als Theaterautor mit seinem Stück Der Besucher bekannt, in dem er ein fiktives Treffen zwischen Freud und vielleicht Gott schildert. Das Stück wird zu einem Klassiker im Repertoire von Theatern auf der ganzen Welt. Rasch schließen sich weitere erfolgreiche Stücke an: Enigma, Der Freigeist, Hotel zu den zwei Welten, Kleine Eheverbrechen, Meine Evangelien, Die Tektonik der Gefühle, Kiki van Beethoven, Le journal d’Anne Frank ("Das Tagebuch der Anne Frank"), dessen Welturaufführung durch eine Sondergenehmigung des Anne-Frank-Fonds ermöglicht wird. Gleichermaßen von Publikum und Kritik gefeiert, wird Schmitt für seine Arbeiten mit mehreren Molière und dem Grand Prix du Théâtre der Académie française ausgezeichnet. Seine Bücher liegen heute in dreiundvierzig Sprachen übersetzt vor, seine Stücke werden in über fünfzig Ländern regelmäßig aufgeführt.
(Quelle: www.eric-emmanuel-schmitt.com/portrat-kurzbiographie, Stand: 06.03.2019)
 
Pressekritiken zu den „Enigma“-Aufführungen im Theater Kammerspielchen Solingen (Ausschnitte): 
„Minutenlanger Applaus für grandioses Spiel. Nahezu atemlos saßen (...) die Zuschauer (...) im Gräfrather Kammerspielchen. (...) Edmund Willms und Stephan Tacke-Unterberg brachten die Tiefgründigkeit der Fragen nach Liebe und Lust und nach Wahrheit nachhaltig beeindruckend auf die Bühne des kleinen Theaters, das durch seine Intimität einen außergewöhnlich passenden Rahmen für dieses Stück bot.“
„Solinger Tageblatt“ vom 07.10.2017

 

 

Verscheucht

 

 

 

 Eine Hommage an Else Lasker-Schüler von Gerold Theobalt

MIT MAGdALENA SCHWELLENSATTL Regie und Bühne: Hans Kieseier
 

 

Else Lasker-Schüler wurde am 11. Februar 1869 in Wuppertal-Elberfeld geboren und starb am 22. Januar 1945 in Jerusalem. Sie war eine bedeutende deutsch-jüdische Dichterin und gilt als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus.
„Ich pflücke mir am Weg das letzte Tausendschön… Es kam ein Engel mir – mein Totenkleid zu nähen – Denn – ich muss andere Welten weiter tragen…“ (erste Zeilen aus ihrem Gedicht HERBST)
ZUM STÜCK Das Stück spielt am 27. März 1939 am Ufer des Züricher Sees, als Else Lasker-Schüler, historisch belegt, ihre letzte Reise nach Palästina antritt. Nicht freiwillig. Die jüdische Dichterin lebte seit 1933 im Schweizer Exil. Nachdem ihr Nazi-Deutschland im Herbst 1938 die Staatsangehörigkeit aberkannt hatte, musste sie als nunmehr Staatenlose auch die Schweiz verlassen. Im Stück „Verscheucht“ nimmt Else Abschied und lässt prägende Stationen ihres Lebens Revue passieren.

 

 

Die Dreigroschenoper

 

 

von B.Brecht mit Musik von Kurt Weill

 

Regie & Dramaturgie: Volker Lippmann

 

 

Wiederaufnahme im Juni 2019

Mit: Jutta Dolle, Julia Karl, Ursula Wüsthof, Lina Zaraket,  Mario Böttrich, Christian Polenzky, Volker Lippmann, Carsten Stumpe, Torsten Peter Schnick

Musikalische Leitung I Piano: Daniel Sojunow

 

 

"....und der Haifisch, der hat Zähne....."
 
 

Sommertheater in Köln – Prolog 06/18

Im Urlaub sitzt das Geld bekanntlich lockerer als zu normalen Zeiten. Man gönnt sich was. Auch das Mitleid läuft dann an der langen Leine. Gute Zeiten also für einen Unternehmer wie Jonathan Peachum, der in Soho als Kostümverleiher und Locationscout für Bettler die große Nummer ist. Die Almosenindustrie läuft prächtig, wäre da nicht dieser völlig altmodische Mackie Messer. Der Mann stapft als einziges Klischee über die Bühne: Wohnt quasi im Puff, stiehlt und mordet. Spielte Brechts „Dreigroschenoper“ in Mafiakreisen, würde man von old school sprechen, während Peachum längst Managementmethoden im Verbrechen eingeführt hat. Doch seine undankbare Tochter Polly steht auf die alte Haudraufnummer und verliebt sich in den verhurten „Haifisch“ mit den Zähnen. Also muss Peachum Maßnahmen für eine standesgemäße Hochzeit seiner Tochter ergreifen…Das Theater Tiefrot lädt mit Brechts Klassiker zur Sommerbespielung im den Garten des Hotel Hopper. Wer dort schon mal verbeigeschaut hat, weiß, dass an lauen Sommerabenden Brechts Klassiker, inszeniert von Volker Lippmann, noch mal so unterhaltend ist.

Christoph Zimmermann (choices)

 
 
Regenregelung Sommertheater
 

Bei Regen sieht es wie folgt aus:

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“

Die Aufführungen finden bei allen Wetterlagen statt.

 

Bei schlechtem Wetter kann der Beginn der Veranstaltung verschoben oder eine

begonnene Veranstaltung unterbrochen werden.

 

Wetterbedingte Absagen erfolgen grundsätzlich erst kurz vor Aufführungsbeginn am Veranstaltungsort.

Eine eventuelle Absage wird im Internet bekanntgegeben.

 

Bei Abbruch einer Aufführung ist die Rückgabe der Eintrittskarten nur möglich,

wenn weniger als 35 Minuten gespielt wurde.

 

Der Kunde hat in diesem Fall Anspruch auf Erstattung des Kartenpreises oder –

soweit möglich – auf Umtausch der Karten für eine

andere Aufführung oder eine hierfür besonders festgesetzte Ersatzaufführung.

 

 

Theater Tiefrot

 

Die vergessene Revolution

 

 

 

Eine Produktion des nö theaters in Koproduktion mit dem Theater Tiefrot,

dem Polittbüro Hamburg  und der Theaterakademie Köln.

 

1918 – Eine Revolution. In Deutschland. Und erfolgreich. Im November beendeten die Revolutionär*innen den Weltkrieg, verjagten den Kaiser, stürzten das System, erkämpften die Demokratie und das Frauenwahlrecht. Sie entwickelten zahlreiche gesellschaftliche Alternativen und Utopien. Doch die Revolution wurde verraten, brutal erstickt und hundert Jahre später ist sie fast vollständig vergessen. Selbst im Jubiläumsjahr wird ein mögliches Gedenken von den Jahrestagen Karl Marx‘ und der 68er Bewegung überlagert.

Das nö theater nimmt den Karabiner in die Hand, wendet sich diesem blinden Fleck der Geschichte zu, sucht nach Ursachen, offenen Wunden und versucht in einem flammenden Plädoyer die Revolution dem Vergessen zu entreißen. Ein dokumentarisches Theaterstück über eine Geschichte zwischen zwei Weltkriegen, die sanft beginnt und mit Blut überzogen wird.

 

 

Schauspiel: Soraya Abtahi, Natalie Buba, Anne K. Müller, Asta Nechajute, Sophie Roßfeld

 

Inszenierung: Janosch Roloff

 

Lichtdesign: Marek Mauel

Fotos: Klaudius Dziuk

 

Regieassistenz: Noelle Fleckenstein

 

 

 

14.09. Premiere
15.09., 16.09.
11./12./13.10
08./09./10.11.
06./07./08.12.
 

 

 

 

Theater Tiefrot

Dagobertstraße 32

50668 Köln

 

0221 4600911

info@theater-tiefrot.de

 

 

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Wiederaufnahme / Premiere

28. Juni 2019

Die Dreigroschenoper

von B.Brecht & K.Weill 

Regie: Volker Lippmann

 

 

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Aktuelle Stücke

 

INSIDE AFD

 

FAUST I

 

DON CAMILLO & PEPPONE

 

DINNER FOR ONE - KILLER FOR FIVE

 

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?

 

GIFT.EINE EHEGESCHICHTE

 

ICH WERDE NICHT HASSEN

 

ROMEO & JULIA

 

DER KONTRABAß

 

DIE DREIGROSCHENOPER

 

TORQUATO TASSO


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