Malinche oder Die andere Geschichte der Eroberung Mexikos (UA)

 

 

 

Premiere: 24. Mai 2018 um 20:30 Uhr

 

 

Dies ist die Geschichte einer Indio-Frau aus dem 16. Jahrhundert. Es ist die Geschichte einer Aztekin, die im Alter von acht Jahren von der eigenen Mut-ter an Maya-Sklavenhändler verkauft wurde. Es ist die Geschichte einer

jungen Frau, die bei den Maya aufwuchs und nach einem verlorenen Kampf von ihren Maya-Herren an die Sieger - die spanischen Eroberer - verschenkt wurde. Es ist die Geschichte einer Frau, die die Sprachen von Azteken und Maya beherrschte, mit einer bewunderungswürdigen Geschwindigkeit

Spanisch lernte und für die Konquistadoren als Übersetzerin und Beraterin unentbehrlich wurde. Es ist die Geschichte einer klugen und mutigen kleinen Frau zur Zeit der großen Männer: des spanischen Eroberers von Mexiko,

Generalkapitän Hernán Cortéz, und des Herrschers über das Reich der

Azteken, Seine Majestät Montezuma II. Es ist die Geschichte einer Sklavin, die zur mächtigsten Frau in Neu-Spanien geworden ist und Cortéz einen Sohn geboren hat, Mexikos ersten mestizo.

War sie Verräterin ihres eigenen Volkes? Oder war sie Vermittlerin zwischen zwei sich fremd gegenüberstehenden Welten?

Es ist die Geschichte einer Dolmetscherin.

 

„Diese Frau war ein entscheidendes Werkzeug bei unseren

Entdeckungsfahrten. Ohne sie hätten wir die mexikanische Sprachen nicht verstanden, zahlreiche Unternehmungen hätten ohne sie nicht durchgeführt werden können.“

Bernal Diaz del Castillo, Chronist der Konquistadoren

 

 

Es spielen: Lucia Schulz, Dimitri Bilov, Miguel Dagger, Yannick Hehlgans,

Jan-Martin Müller

 

Regie, Text und Bühne: Irina Miller

 

Licht: Gregor Weber

 

Kostüme: Elisabeth Peters, Maximilian Ebus

 

Bild: Dimitri Bilov

 

Eine Produktion des Ensemble Integral

www.ensemble-integral.de

 

Unterstützt durch das Kulturamt Köln

 

Die Geschichte von den Pandabären

 

Premiere: 15. Juni 2018 um 20:30 Uhr

 

(L'histoire des ours Panda racontée par un saxophoniste qui a une petite amie à Francfort)

Die Geschichte von den Pandabären
Ein hinreißendes Drama mit zunehmend surrealen Zügen um die Liebe, Leben und Tod

Er wacht nach einer durchzechten Nacht neben einer unbekannten Schönen auf. Die Erinnerung, ein einziges schwarzes Loch. Neun Nächte gewährt sie ihm für das gegenseitige Kennenlernen. Es beginnt eine rundum ebenso skurrile wie tiefgründige Erklärung an die Liebe. Wunderbar absurd, brutal direkt wie das Leben und doch herrlich leicht schwebend wie ein Traum. Eine surreale Liebesgeschichte, ein reizvolles, poetisches Drama über das Wachsen einer Beziehung zwischen Alltag und Traumwelt. Ein schön geschliffener Kristall!


"Paradoxe Dialog-Passagen, Absurdes, Spiegel, Rätsel und ’unsichtbare Tiere’ werden Teil des Plots: Langsam vollzieht sich das kosmische Verschmelzen zweier Individuen zum märchenhaften Happy-End. Der Alltag vergeht wie im Traum, und der Traum wird gelebte Realität. Sich auf die spannende surreale Geschichte einzulassen, lohnt allemal.” (Die Welt, 10.09.97)

„Heute schreibt [der gebürtige Rumäne Visniec] auf Französisch, obwohl er erst mit 31 Jahren begonnen hat, diese Sprache aktiv zu benutzen. ’Das ist ein wenig spät’, gibt er zu, ’Wenn man über 30 ist und beschließt, in eine andere Sprache einzutauchen, bleibt vielleicht genug Zeit, die Oberfläche zu entdecken, aber kaum genug für die Tiefen. Ich tauche ins Unbekannte, in die Tiefe der französischen Sprache, um mit zwei, drei Perlen aufzutauchen, die für die Menschen, die hier geboren sind, nur ordinäre Steine sind.’ Was dem selbstkritischen Visniec wie ein Kampf mit der fremden Sprache vorkommt, vermittelt sich seinen Lesern und Zuschauern als ein sehr einfacher, poetischer und direkter Stil, der seine Wirkung selten verfehlt. Durch die Reduzierung der Sprache bringt Visniec die Beziehung der Liebenden in den ’Pandabären’ auf den Punkt, sagt nur das Nötigste und betont das Wesentlichste. Einmal verstummten die beiden ganz, wie die Figuren seines Vorbildes Beckett – und sie gestehen sich ihre Liebe in Gedanken.“ (Süddeutsche Zeitung, 15.06.04)

 

 

Text: Matéi Visniec

Regie & Dramaturgie : Ali Jalaly

Es spielen: Julia Karl & Michael Morgenstern

Mediale Szenografie : Ali Chakav

Bühne: Sina Feyz

Regieassistenz: Yasaman Elmian

 

Eine Produktion des Ali Jalaly Ensemble

„Inside AfD“

 

Premiere: 17.11.2017

 

Regie: Janosch Roloff

Schauspiel: Felix Höfner, Lucia Schulz, Slim Weidenfeld   

 

Eine Produktion des nö theater in Koproduktion mit dem Polittbüro Hamburg.

Gefördert durch die Stadt Köln.   


Herbst 2017. Irgendwo in Deutschland. Die führenden Köpfe der AfD träumen von der parlamentarischen Machtübernahme und dem schleichenden Sieg im Kampf um die Deutungshoheit von Begrifflichkeiten. Doch dann kommt alles ganz anders. Ihr Visionär und Hauptredner ist plötzlich verschwunden und an seiner Stelle betritt ein afrikanisches Chamäleon die politische Bühne. Die zunächst als Krise wahrgenommene Situation entpuppt sich für die AfD als große Chance sich tief in der Gesellschaft zu verankern. Ein moderner      Barbarossa-Mythos entsteht. Doch die Rechnung wurde ohne das Chamäleon gemacht...
 
Nach monatelanger Recherche erforscht das nö theater in „Inside AfD“ die Strategien und Mechanismen der Zeitgeistpartei. Gleichzeitig werden Fragen nach einem wirkungsvollen Umgang und der unfreiwilligen Instrumentalisierung durch die AfD gestellt. 
 
Das nö theater wendet sich in „Inside AfD“ vom klassischen Dokumentartheater ab und sucht Antworten in einer lyrischen Entzauberung. Entstanden ist eine symbolische und sprachliche Achterbahnfahrt durch die BRD im postfaktischen Zeitalter.

 

 

Im Jahr 2017 führte die AfD monatelang Gespräche mit dem nö theater. Die Erkenntnisse sind erschreckend und enthüllen die linksliberale Vielfaltsideologie der Theatergruppe. Weder ein volkspädagogischer Anspruch noch die Identifikation mit unserem Land ist vorhanden. Ihr Theater dient nicht der Nationalbildung. Der AfD Abgeordnete und Sprecher der Patriotischen Plattform Hans-Thomas Tillschneider sagte wörtlich:“In Zukunft wird die AfD ganz genau auf die Programmatik der Bühnen schauen, Intendanten, die ein zu buntes Agitprop-Repertoire mit Regenbogen-Willkommens-Trallala auf die Bühne bringen, denen muss man die öffentlichen Subventionen komplett streichen." Deswegen wird dringend vom Besuch dieser Vorstellung abgeraten und die Lektüre von Heinrich von Kleists „Die Hermannsschlacht“ empfohlen.  

Theater Tiefrot

Dagobertstraße 32

50668 Köln

 

0221 4600911

info@theater-tiefrot.de

 

 

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Unsere nächste Premiere:

 

24. Mai 2018

Malinche oder Die andere Geschichte der Eroberung Mexicos

Regie & Text: Irina Miller

 

15. Juni 2018

Die Geschichte von den Pandabären 

von Matéi Visniec

Regie: Ali Jalaly

 

 

 

 

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Aktuelle Stücke

 

INSIDE AFD

 

FAUST I

 

DON CAMILLO & PEPPONE

 

DINNER FOR ONE - KILLER FOR FIVE

 

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?

 

GIFT.EINE EHEGESCHICHTE

 

ICH WERDE NICHT HASSEN

 

ROMEO & JULIA

 

DER KONTRABAß


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