„Inside AfD“

 

Premiere: 17.11.2017

Weitere Termine : 18.,  21.,  22.,  23. November

25., 26., 27. Januar 2018

 

Regie: Janosch Roloff

Schauspiel: Felix Höfner, Lucia Schulz, Slim Weidenfeld   

 

Eine Produktion des nö theater in Koproduktion mit dem Polittbüro Hamburg.

Gefördert durch die Stadt Köln.   


Herbst 2017. Irgendwo in Deutschland. Die führenden Köpfe der AfD träumen von der parlamentarischen Machtübernahme und dem schleichenden Sieg im Kampf um die Deutungshoheit von Begrifflichkeiten. Doch dann kommt alles ganz anders. Ihr Visionär und Hauptredner ist plötzlich verschwunden und an seiner Stelle betritt ein afrikanisches Chamäleon die politische Bühne. Die zunächst als Krise wahrgenommene Situation entpuppt sich für die AfD als große Chance sich tief in der Gesellschaft zu verankern. Ein moderner      Barbarossa-Mythos entsteht. Doch die Rechnung wurde ohne das Chamäleon gemacht...
 
Nach monatelanger Recherche erforscht das nö theater in „Inside AfD“ die Strategien und Mechanismen der Zeitgeistpartei. Gleichzeitig werden Fragen nach einem wirkungsvollen Umgang und der unfreiwilligen Instrumentalisierung durch die AfD gestellt. 
 
Das nö theater wendet sich in „Inside AfD“ vom klassischen Dokumentartheater ab und sucht Antworten in einer lyrischen Entzauberung. Entstanden ist eine symbolische und sprachliche Achterbahnfahrt durch die BRD im postfaktischen Zeitalter.

 

 

Im Jahr 2017 führte die AfD monatelang Gespräche mit dem nö theater. Die Erkenntnisse sind erschreckend und enthüllen die linksliberale Vielfaltsideologie der Theatergruppe. Weder ein volkspädagogischer Anspruch noch die Identifikation mit unserem Land ist vorhanden. Ihr Theater dient nicht der Nationalbildung. Der AfD Abgeordnete und Sprecher der Patriotischen Plattform Hans-Thomas Tillschneider sagte wörtlich:“In Zukunft wird die AfD ganz genau auf die Programmatik der Bühnen schauen, Intendanten, die ein zu buntes Agitprop-Repertoire mit Regenbogen-Willkommens-Trallala auf die Bühne bringen, denen muss man die öffentlichen Subventionen komplett streichen." Deswegen wird dringend vom Besuch dieser Vorstellung abgeraten und die Lektüre von Heinrich von Kleists „Die Hermannsschlacht“ empfohlen.  

Der Salsakönig 

Eine Genderkomödie

 

von Klaus Wirbitzky 

 

PREMIERE: 16.12.2017

Weitere Termine: 21.,22.,25.,26.,29.,30.,31. Dezember 

 

Regie: Klaus Wirbitzky 

 

mit: Tanja Haller, Corinna Nilson, Juliana Wagner,Julia Karl & Marcus Michael Mies

 

 

 

Ist der Mann als Mann ein Auslaufmodell?

Ist es sexistisch, wenn der Held im Film auf einer Stute reitet?

Braucht der Mann als Mann eine Auszeit?

 

Im Ressort für „Film und Print-Medien“ der Bundeszentrale für Genderpolitik 

will man den Mann outsourcen, um ihn vor sich selbst zu schützen. Mit Babytuch und Glaspfandflachen am Rückgabeautomat im Supermarkt, ist er am genderbedingte Tiefpunkt der Evolution angekommen. Und das ist gut so, denn nur wer unten ist kann wieder auferstehen.

 

Zunächst aber beginnt in der Redaktion das große Stühlerücken. 

Zwei starke Bewerberinnen spekulieren auf den Job des ausgemobbten Abteilungsleiters. 

Eine von beiden wird von der Staatssekretärin ausgewählt, und der Ministerin vorgeschlagen. 

Das Karussell der Beobachtungen, Intrigen und Verdächtigungen beginnt sich zu drehen. 

 

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Assistentin im „Vorzimmer“. 

Von eignen Enttäuschungen geprägt, und durch die Selbstherrlichkeit ihrer Redakteurin oftmals mundtot gemacht, hat sie einen eigenen Favoriten. 

Zum Erschrecken der Anderen ist es ein Mann. 

Ein schwacher Mann, der seine Stärken in den schwachen Momenten der Weiblichkeit ausgespielt hat. 

 

Der feminine Pragmatismus ist es, der auch in dieser Situation mit kühlem Kopf in die Zukunft schaut:  „Selbst wenn es ein Mann wird.... Mir ist völlig egal, wer unter mir die Abteilung leitet, den biege ich mir schon zurecht!

 

 

Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht/Kurt Weill

PREMIERE: Frühjahr 2018

 

Regie: Volker Lippmann

Die Auferstehung des Schutzengels in Afrika oder    Die Gottesanbeterin

 

Ein Gastspiel des Ali Jalaly Ensemble

Mit: Michael Morgenstern

Regie: Ali Jalaly

 

PREMIERE: 02. Juni 2017 um 20:30 Uhr

 

(Bearbeitung Ali Jalali & Michael Morgenstern & S. Parsa)
"Eine hoffnungsvolle und Appetit anregende Geschichte über Vertreibung, Flucht, Folter, Flöte, Vergewaltigung, Verliebtheit und verdammt noch mal, Verhungern, in der schönsten, verfickten  Weltordnung die es je gab, in einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit, du Neger!"

 

 

Während die Medien meist nur gesichtslose Flüchtlingszahlen diskutieren, wird durch dieses Stück den Betroffenen eine Stimme gegeben. Die Tragödie am 3.Oktober 2013 stellt dabei eine von tausenden dar, die sich täglich vor Lampedusa und an anderen Orten ereignen, jedoch größtenteils unbeachtet bleiben.

Die Auferstehung des Schutzengels in Afrika ist ein bewegendes Lehrstück über Asyl und Ausländerpolitik, Heimat und Isolation. Dabei ist es nicht sentimental oder gar weichgespült, es schaut nur sehr genau hin und rekonstruiert die Nachlässigkeiten eines Behördenapparats und stellt fest, dass das Grauen einfach nicht aufhört.
Mit scharfer Polemik attackiert es die unmenschliche Asylpolitik wohlhabender europäischer Länder wo Menschen, deren Leben bedroht ist, misshandelt und ausgewiesen werden. Das Stück verschränkt die Katastrophen an den Außengrenzen der EU, deren Ursachen und Folgen mit Motiven aus Bertold Brechts „Dreigroschenoper“ und gibt den Geschichten der Asylsuchenden polyphone Stimmen und eine analytische Perspektive. In der Abschiebung Hilfe suchender Menschen, in der Tragödie vor Lampedusa zeigt sich der Zynismus und die Bigotterie Europas im Umgang mit Menschenrechten, die nie für alle gelten, sondern nur für die, die es sich leisten können, an Europa teilzunehmen.Ein bitterböses und groteskes Stück über Sinn und Unsinn der Globalisierung und dem Taumeln der "ICHs" zwischen der Einen und der Dritten Welt.

Theater Tiefrot

Dagobertstraße 32

50668 Köln

 

0221 4600911

info@theater-tiefrot.de

 

 

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Unsere nächste Premiere:

 

 

 

Freitag 17. November 2017

Inside Afd

Eine Produktion des nö-Theater in Koproduktion  mit dem Polittbüro Hamburg

 

 

Samstag 16. Dezember 2017

Der Salsakönig 

Eine Genderkomödie von Klaus Wirbitzky 

 

 

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Aktuelle Stücke

 

 

FAUST I

 

DON CAMILLO & PEPPONE

 

DINNER FOR ONE - KILLER FOR FIVE

 

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?

 

GIFT.EINE EHEGESCHICHTE

 

ICH WERDE NICHT HASSEN

 

ROMEO & JULIA

 

DER KONTRABAß


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