Die Stadt Köln hat zur Eindämmung der Infektionsgefahr alle Theatervorstellungen vom 15. März bis zum 19. April 2020 untersagt.  Unsere für diesen Zeitraum angekündigten Vorstellungen fallen aus. Karten für die Vorstellungen ab dem 19.April   können Sie wie gewohnt per Mail  oder telefonisch bestellen.

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? 

von Edward Albee

Premiere-Neuinszenierung am 07.03.2020

Regie und Bühne: Volker Lippmann

Kostüm: Dejan Radulovic

Fotos: Frank Röttgen

 

 

Albees Stück ist das böseste, garstigste, schrecklichste Theaterstück. Aber solche Kritik bleibt nur die halbe Wahrheit, wenn man nicht ergänzt: es ist auch das aufrichtigste, lauterste, wunderbarste. Das seien Aushängeschilder, die einander verdecken? Ja. So ist das Stück. Widerlich und faszinierend. Schockierend und läuternd. . Michaelis

 

Dauer: ca. 110 Minuten (ohne Pause)

Mit: Julia Karl, Esin Eraydin, Florian Buchholz, Volker Lippmann.

 

PRESSESTIMMEN:„Starke Schauspieler an einem heftigen Theaterabend“ Kölner Stadt Anzeiger, JD„...eine eindrucksvolle Inszenierung von beklemmender Intensität.“ Kölnische Rundschau, BS„Ganz starker berechtigter Beifall für ein Kammerspiel, das man sich nicht entgehen lassen sollte,gerade weil es so leicht daherkommt und so tief trifft.“ A. Kohl, Freie Presse

 

 

Frida Kahlo- Erinnerung an eine offene Wunde

Uraufführung am 15.01.2020

Frida Kahlo war schon zu Lebzeiten eine Legende in Mexiko. 

Heute ist sie weltweit Kult, Mythos und Stil-Ikone. 

 

Man nennt sie die „Malerin der Schmerzen“ und sagt, dass sich in ihren Bildern „die Ölfarbe mit dem Blut ihres inneren Monologs mischt“. 

 

Frida Kahlo sagte, dass sie in ihrem Leben von zwei Unfällen getroffen wurde: der erste war ein Verkehrsunfall, der ihren Körper verstümmelte, der zweite war die Begegnung mit Diego Rivera, den sie heiratete und mit dem sie eine turbulente und einzigartige Liebe verband. 

 

Die Textcollage dieses Theaterstücks erzählt die faszinierende Lebens- und Leidensgeschichte der berühmtesten Malerin Mexikos und lässt Frida Kahlo in ihren Briefen und Tagebucheintragungen selbst zu Wort kommen. 

 

So offenbart sich dem Zuschauer die Phantasie und Poesie dieser außergewöhnlichen Malerin und Persönlichkeit auch in ihren Texten. Humorvoll, berührend und leidenschaftlich lässt Frida Kahlo uns an ihrem Seelenleben teilhaben. 

 

„Vergesst mich nicht.“ Frida Kahlo

 

Die Briefe stammen aus dem Buch: 

„Frida Kahlo, Jetzt, wo Du mich verlässt, liebe ich Dich mehr denn je“, Briefe und andere Schriften, herausgegeben und mit einem Vorwort von Raquel Tibol, aus dem Spanischen und Englischen von Lisa Grüneisen und Jochen Staebel, Schirmer Mosel Verlag München

 

Die Gedichte stammen aus dem Buch: 

„Blicke, die ich sage, Frida Kahlo, das Mal- und Tagebuch“, Renate Kroll, Reimer Verlag 

 

Idee, Konzept und Realisation: Juliane Ledwoch

 

Mit: Juliane Ledwoch

 

Produktionsassistenz: Maria Ledwoch

 

Video: André Lehnert

 

Licht:  Andreas Beyelschmidt

 

Sound-Design: Lothar Segeler

 

Fotos: Armin Zedler

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kölnische Rundschau vom 17.01.2020

Nathan der Weise

 

Das Publikum des mit Zuschauern fast überfüllten Theaters war schier aus dem Häuschen und gab mehr als stürmischen Applaus. Eine großartige Leistung!“ (Theater Pur 11.2009)

Dies schrieb die Presse vor genau zehn Jahren. Jetzt in einer Neuinszenierung ab dem 26.Oktober wieder im Theater Tiefrot zu sehen:

NATHAN DER WEISE von G.E. Lessing

Regie: Volker Lippmann

Nach über zweihundert Jahren hat dieser geniale Theatertext nichts an Bedeutung verloren. Desto wichtiger ist es, nicht aufzuhören, die Worte der berühmten Ringparabel zu verinnerlichen. Denn diese Erde braucht endlich Frieden, Toleranz und Gerechtigkeit! Und wer hat diese Dichtung weltumspannender und dramatischer auszudrücken gewagt, als G.E. Lessing mit seinem Jahrhundertwerk! 

 

Mit:Juliane Ledwoch, Sarah Klose,Esin Eraydın,Bernd Capitain,Joshua David Meißner, Dannie Lennertz, Nicolay Weller, Volker Lippmann, Florian Buchholz.

Regie/Bühne: Volker Lippmann
Regieassistenz: Esin Eraydin
Kostüm: Dejan Radulovic
Licht: Andreas Beyelschmidt
Videoinstallation: André Lehnert und Poki Wong
Fotos: André Lehnert

 

                                        

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Kölnische Rundschau Kritik vom 06.11.2019

 

Rezension einer Abiturientin 

 

Tiefrot statt Rotlicht

 

 

Die Kultusministerkonferenz hat ihn ja schon eingeleitet - den Abschied von Goethes

Klassiker „Faust“ für die nächsten Abiturjahrgänge.

Lessings nicht minder ebenbürtiger Klassiker „Nathan der Weise“ soll es nun richten,

den humanistischen Bildungsauftrag anspruchsvoll in Szene zu setzen.

Das Kölner Kammertheater „Tiefrot“ widmete sich dieser anspruchsvollen Aufgabe in

seiner Aufführung vom 03. Dezember 2019 speziell für die künftigen Abiturienten der

Bertolt-Brecht Gesamtschule aus Bonn.

 

An keiner Stelle war der Regisseur versucht, aus billiger Effekthascherei ins Rotlichtmi-

lieu abzugleiten, lediglich die orientalisch sinnliche Sittah im verführerischen roten Out-

fit und eine grüne Punkfrisur sorgten für ein paar Anklänge an jugendbezogenes Denken.

 

Auch nur vereinzelt waren moderne Kommunikationsmedien eingestreut (Filmaus-

schnitt über hungernde Kinder in aktuellen Krisengebieten). Ansonsten war der gesamte

 

Eindruck durchweg klassisch orientiert, eben möglichst Werkgetreu und sehr sparsam

 

in der Requisitenausstattung. Offensichtlich war es die Intention des Regisseurs mit die-

ser Inszenierung von Lessings Klassiker den Zuschauern möglichst original getreue Bil-

dung zu servieren.

 

Hierfür siedelt er seinen Protagonisten, den jüdischen Kaufmann Nathan, zur Zeit des

 

dritten Kreuzzuges in Jerusalem an. Er soll zwischen den drei verfeindeten Weltreligio-

nen Christentum, Judentum und Islam vermitteln.

 

Zwar auf einer kleinen Bühne, aber vom schauspielerischen Ausdrucksvermögen her auf

 

professioneller Ebene mit klarer Intonation und mimischer Vielfalt, sowie technisch me-

dial gut eingesetzten Beleuchtungseffekten, überzeugte die Inszenierung mit dem ge-

lungenen Spagat zwischen Werktreue und modernen Darstellungsformen. Dazu pas-

send war die Bühne teilweise auf mehrere Schauplätze verteilt, sichtlich waren die

 

Schauspieler bemüht, auch persönliche Nähe zu den Zuschauern herzustellen. Manch-

mal war es freilich ein wenig mühsam, die Köpfe so zu verdrehen, dass man das Gesche-

hen auch hinter dem Rücken verfolgen konnte.

 

Das teilweise nervige, manchmal sogar penetrante Herumspielen von Sultan Saladin mit

seiner wohl an Gebetskettchen erinnernden klunkermäßig aufgemotzten Kette steuerte

jedoch präzise dem Höhepunkt des Stückes zu und endete abrupt, als Nathan der Weise

zum zentralen Moment, der Ringparabel, anhob.

Zum Ende hin wurde durch gekonnt inszenierte Lichttechnik der Eindruck vermittelt,

 

dass durch die einheitlich überzogenen Pelzjacken und die nicht mehr erkennbaren Ge-

sichter der Schauspieler die Gleichwertigkeit der drei Weltreligionen symbolisiert wurde.

 

Das Plädoyer für Toleranz und Religionsfreiheit wurde noch durch den ebenfalls moder-

nen Schlusssong „Freedom“ aktuell unterstrichen.

 

Insgesamt: Bildungsauftrag durch Spagat zwischen Klassik und Modernität gelungen.

 

Liebes Publikum,

 

Die Stadt Köln hat zur Eindämmung der Infektionsgefahr alle Theatervorstellungen vom 15. März bis zum 19. April 2020 untersagt.  Unsere für diesen Zeitraum angekündigten Vorstellungen fallen aus. Karten für die Vorstellungen ab dem 19.April können Sie wie gewohnt online oder telefonisch bestellen.

zum Kartenvorverkauf KölnTicket

Theater Tiefrot

Dagobertstraße 32

50668 Köln

 

0221 4600911

info@theater-tiefrot.de

 

 

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Premiere - Neuinszenierung

AM 07.03.2020

Wer hat Angst vor Virginia Woolf von Edward Albee

 

Regie: Volker Lippmann

 

 

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Premiere -

AM 03.04.2020

Das kunstseidene Mädchen

von Irmgard Keun

 

Regie: Oliver Scheemann

 

 

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Premiere -

AM 23.04.2020

Ein ganz gewöhnlicher Jude

 

 

mit Bernd Capitain

 

 

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AKTUELLE STÜCKE

 

Frida Kahlo-

Erinnerung an eine offene Wunde

 

Nathan der Weise

 

Wer hat Angst vor Virginia Woolf

 

Das kunstseidene Mädchen

 

 

 

 

 

 

 

 

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